Diabetes mellitus

Typ II Diabetes

ist eine Zuckerstoffwechselstörung, bei der die Zellrezeptoren auf Insulin nicht mehr reagieren. Es kommt zu einem starken Anstieg des Blutzuckerspiegels. Der Zucker im Blut kann nicht mehr in die Zellen transportiert werden.

 

Typ I Diabetes

Typ I Diabetes ist das Gegenteil, dort kann die Bauchspeicheldrüse kaum oder kein Insulin mehr produzieren.

 


HbA1C

HbA1C steht für eine Form des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin an den der Traubenzucker andockt. Der Wert gibt an, wie hoch der Anteil des "verzuckerten" Hämoglobins im Blut ist. Diese Anlagerung von Zuckermolekülen hängt von der durchschnittlichen Blutzuckerhöhe über einen längeren Zeitraum ab.

 

 


Wie entsteht Typ II Diabetes?

Traubenzucker ist der Kraftstoff unserer Zellen. Alle Organe benötigen diese Form der Energie. Der Organismus versucht also, den Blutzuckerspiegel stetig in einer Spanne zwischen 80 und 120 mg/dl zu halten, um eine konstante Energieversorgung zu gewährleisten. Sinkt er zu stark ab, schickt uns der Körper ein Hungersignal.

Um diesen Zucker in die Zellen zu "schleusen", wird ein Hormon namens Insulin benötigt. Es öffnet sozusagen als Schlüssel die Zelle und der Zucker darf eintreten. Insulin wird von der Bauchspeicheldrüse gebildet. Durch jahrelange falsche, zu zuckerreiche Ernährung (und dem damit verbundenen immer viel zu hohen Blutzuckerspiegel) kann es passieren, dass die Zellrezeptoren eine verminderte Reaktion auf Insulin ausbilden, bis hin zur völligen Resistenz gegenüber Insulin. Dann ist ein Diabetes Typ II entstanden.


Wichtige Nährstoffe bei Diabetes Typ II

Die Ernährung bei Diabetes kann 1:1 vomThema  Übergewicht/Adipositas übernommen werden!

Das Ziel ist eine Versorgung mit allen wichtigen Nährstoffen und ein Verzicht auf kurzkettige Kohlenhydrate.

Zink verbessert die Wirkung von Insulin und trägt dazu bei, Insulin zu bilden, es wird bei Patienten mit gestörter Glukose Toleranz 2-3 mal soviel ausgeschieden wie bei gesunden Menschen

Chrom ist für die Zuckerverwertung sehr wichtig. Ohne Chrom kann Insulin den Zucker nicht in die Zelle transportieren. Als Diabetiker lässt sich aber die benötigte Menge nicht mehr mit der Nahrung decken.

Magnesium regt die Zuckerverwertung an vielen Stellen im Körper an. Es hilft direkt bei der Zuckerverwertung an der Zelle. Auch hier ist eine erhöhte Ausscheidung bei Diabetikern zu beobachten und die benötigte Menge kaum noch mit der Nahrung aufzunehmen.

Mangan erhöht die Empfindlichkeit ihres Organismus gegenüber Insulin.

Desweiteren neigen die Blutgefäße von Diabetikern zu entzündlichen Veränderungen, daher sind auch Omega 3 Fettsäuren, Antioxidantien wie OPC, Vitamin E und C sehr wichtig.